Alkohol, Drogen und Sicherheit imStraßenverkehr

Hohes Interesse an Info-Tagen bei FOS-Schülern

 

In gemeinsamer Initiativevon OstD Reinhard Hornauer, Leiter der FOS-Maximilian-Kolbe-Schule, HermanPfeifer, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht und Helmut Lukas, Leiter der Polizeiinspektion Neumarkt, stellten sie am 25.01. und 15.02. den rund 500 Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen viele Informationen zur Thematik „Alkohol und Drogen“ und zur „Sicherheit im Straßenverkehr“ anschaulich dar.

Nahezu alle warenüberrascht, wie viel mit relativ wenig „Genuss“ passieren kann. Nicht vonungefähr ist in vielen europäischen Ländern die 0 Promille-Grenze eingeführt und die Strafen bei Drogenkonsum sind drastisch. Gerade auch unter Stress wie Ärger, Zeitdruck, Hitze, Hunger, Durst, Handy-Läuten, extreme Körperbelastung, Konflikte oder finanzielle Schwierigkeiten können Situationen eskalierenlassen, die man vermeintlich mit Alkohol oder Drogenzuführung mindern kann.Tipps seien u.a.: Ausschaltknopf benutzen, kühlen Kopf bewahren, realistische Selbstwahrnehmung und Inanspruchnahme professioneller Hilfe. Nebenbei bemerkt,bei Alkoholfahrt droht auch Arbeitsplatzverlust, so Lukas.

 

In einem zweiten Vortragbefasste sich Pfeifer mit der Vorbereitung auf die Führerscheinprüfung, dielängst nicht alle auf Anhieb bestehen, mit den Anfängergefahren und den vielfältigenmodernen Assistenzsystemen. Hier sind einmal 1000 Euro mehr angelegt ggf.lebensrettend. Die Zuhörer zeigten höchstes Interesse an passiver und aktiver Sicherheitstechnik. Viele Fragen zur Prüfung, zum Angstsymptom „Prüfung“, zum Ablauf der Fahrstunden, zur Wertigkeit des Führerscheins an sich, verbunden mitVerantwortung und  gefährlicherSelbstüberschätzung galt es zu diskutieren und zu beantworten. Primär ging esder Kreisverkehrswacht um das weite Feld der Gefahrenprävention, zu der auch ein verpflichtendes Sicherheitstraining nach Österreicher Vorbild gehören sollte. Um den wieder steigenden Unfallzahlen insbesondere mit jungen Fahrernentscheidend entgegenwirken zu können, plant die Verkehrswacht eine Kampagnemit der FOS im größeren Stil. Schließlich ist die Überschätzung der eigenenFähigkeiten Unfallursache Nummer eins. Es sei eine ungute Kombination, wenn Fahrdynamik und Unerfahrenheit zusammentreffen, so Pfeifer.

 

OstD Hornauer dankte für die überaus wertvollen „Unterrichtsstunden“, sachlich, ernst und auch humorvoll dargeboten, und sagte weiterhin enge Kooperation mit Polizei und Verkehrswacht zu Gunsten von Sicherheit im Straßenverkehr zu.