Kinderbürgerfest Neumarkt: Verkehrswacht verzeichnete höchsten Andrang

 

Über 38000 Besucher nahmen das wiederholte Angebot der Mittelbayerischen Zeitung als Initiatorin an, einen Tag auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände mit ihren Kindern lustvoll zu verbringen.

Was hat die Kreisverkehrswacht Neumarkt unter Federführung der Geschäftsführerin und stv. Vorsitzenden geboten?

Der ehemalige Polizeibeamte Herbert Nedo erklärte im Stundenrhythmus formvollendet am von der Fa. Edenharder zur Verfügung gestellten LKW den so genannten „Toten Winkel“, wobei die Kinder durchaus mit ernster Miene die Gefahrensituation erkannten, wie sie sich täglich hundertfach ereignet.

 

Ein Seh- und Reaktionstest ließ gar manche Erwachsene staunen und motivieren, baldigst professionelle Stellen aufzusuchen. Ein Rauschbrillenparcours demonstrierte allen, wie „gut“ man mit 0,5 Promille noch „sicher“ unterwegs sein kann.

 

Pedelec- und Fahrradhelmberatungen durften nicht fehlen, wobei mit Natureiern und Melonen bewiesen wurde, wie unabdingbar ein Helm ist. Erfreulicherweise sieht man mittlerweile immer mehr Radfahrer „mit“. Eine ausführliche informative Beratung zu den Pedelecs schätzten die Radfahrer und solche, die es noch werden wollen, sehr. Nur wenigen war der Unterschied zwischen Pedelec und E – Rad klar. So benötigt man beim 50km/h schnellen Elektrofahrrad ein Versicherungskennzeichen und einen Helm. Das Fahren auf Gehsteigen ist verboten.

 

Eine Vielzahl an Fragen ließ alle Besucher des Standes der Kreisverkehrswacht zufrieden weitergehen.

 

Durch geschickte Würfe mit einem Ball in ein Netz mit Treffpunkt ergatterten sich viele Kinder Preise, u. a. Schnappbänder und Lineale. Schließlich war man sich einig: Die KVW wird auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein, wenn es heißt: „KIBÜ 2019“

 

Text: Petra Traboulsi, Siegfried Wohlmann