Kreisverkehrswacht Neumarkt im Verbund: Beleuchtungswochen im Oktober lebenswichtig

 

Zusammen mit der Kreishandwerkerschaft, vertreten durch stv. Obermeister Michael Berchtold, dem Leiter der Polizeiinspektion Neumarkt, Michael Danninger, Christian Mader als Leiter der KFZ-Zulassungsstelle, Johannes Bogner vom TÜV, Hubert Eisinger von der DEKRA und Thomas Bayerl vom Bayerischen Bauernverband  appellierte die Kreisverkehrswacht mit Vorsitzendem Hermann Pfeifer, Geschäftsführerin Petra Traboulsi und Siegfried Wohlmann an die Verkehrsteilnehmer, dass Sehen und das gesehen – Werden lebenswichtig sind.

 

Deshalb wies Hermann Pfeifer zum Start der Beleuchtungswochen eindringlich darauf hin, dass das richtig eingestellte Licht an allen Fahrzeugen eines der wichtigsten Elemente für die Sicherheit ist. Viele würden die Gefahren zu Beginn des Herbstes mit Nebel, frühzeitiger Dämmerung und Regen unterschätzen. Trotz der hohen Technik mit zahlreichen Assistenzsystemen im Auto kann der Lenker die Verantwortung nicht einfach abgeben. Gerade beim Ausfall von teueren LED-Leuchten verzichten manche viel rascher auf Austausch. Busse und Nutzfahrzeuge würden besonders oft vom schnellen Verschleiß betroffen. Wenn irgend möglich, sollten Verkehrsteilnehmer die landwirtschaftlichen Fahrer auf ausgefallene Leuchten hinweisen. Langsame Fahrzeuge oder eben schlecht oder gar nicht beleuchtete Fahrzeuge stellten eine riesige Gefahr dar, betonten unisono alle Teilnehmer.

 

Die der Innung angehörenden KFZ – Betriebe überprüfen kostenfrei im Oktober Funktion und Einstellung und erledigen kleine Korrekturen gleich. Gleiches gilt für TÜV, DEKRA, GTÜ und KÜS. Die Plakette der Verkehrswacht gibt es nur noch auf Wunsch, da viele Fahrzeuge schon mit anderen Plaketten überproportional „bepflastert“ sind.

 

Schließlich mahnten insbesondere Verkehrswacht und Polizei die Radfahrer, die auch und gerade in Neumarkt oft ohne Licht unterwegs seien und sich entgegen den Vorschriften verhalten würden. Vielleicht könnte die Einführung von Kennzeichen für Räder, wie in der Schweiz üblich, den Missstand vermindern helfen.