Behindertenfreundliche Teilgestaltung in der Innenstadt kurzfristig möglich

… meint die Kreisverkehrswacht Neumarkt

 

Der Kreisverkehrswacht geht es auch und vor allem um eine rasche Umsetzung von kurzfristig möglichen Maßnahmen, um Behinderten die Teilhabe am Verkehrs-Leben in der Innenstadt zu ermöglichen bzw. die Umsetzung entscheidend zu verbessern.

Bei einem gemeinsamen Termin vor Ort am Unteren Markt zwischen den Neumarkter Nachrichten, dem Innenstadtreferenten Bernhard Lehmeier, dem 1. Vorsitzenden der KVW, Hermann Pfeifer und seinem Stellvertreter Siegfried Wohlmann war man sich nach „Probefahren“ von Walter Rackl, Beirat für Menschen mit Behinderung, bald einig:

  • Die Asphaltschrägen an Gehsteigen sind kurzfristig möglich, können jedoch wegen der Straßenentwässerung nicht überall am Oberen und Unteren Markt angebracht werden, denn Pfützen und Eis muss man vermeiden
  • Um die Schrägstellen sofort zu sehen, kann z. B. eine gelbe Markierung effektiv helfen
  • Wetterabhängig kann man im März beginnen
  • Man will nicht 1 – 2 Jahre warten, bis man sich in der Umgestaltung der Innenstadt einig ist
  • Menschen, die in ihrer Motorik eingeschränkt sind, werden die rasche Umsetzung begrüßen, denn auch „nur“ 4 cm stellen ein erhebliches Hindernis für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehhilfen oder auch Eltern mit Kinderwägen dar
  • Im Endausbau stellt man sich geschrägte und geriffelte Bordsteine vor, wie sie etwa an der Lammsbräu-Kreuzung schon realisiert sind

 

Ein Stadtratsbeschluss sei für die schnelle Maßnahme nicht erforderlich, die könne der Oberbürgermeister unbürokratisch verfügen.

 

 

 

Siegfried Wohlmann

Stv. Kreisvorsitzender