Verkehrswacht Neumarkt fördert Sicherheit im Umgang mit Pedelecs

 

 

Rege Teilnahme, konzentriertes Zuhören, aufmerksames Verfolgen der Demonstration und bewusstes Sicherheitsverhalten kennzeichneten den ersten Übungstag einer Kreisverkehrswacht in dieser Form in Bayern. Am 6. April gab es von Hermann Pfeifer, 1. Vorsitzender der KVW Neumarkt und seinem Stellvertreter Siegfried Wohlmann wie Fahrlehrer H. Otto und dem Senior H. Guttenberger Anleitungen, Tipps und viele Informationen.

Viele Pedelec-Besitzer können noch nicht sachgerecht umgehen mit Handhabung, Gewicht und Geschwindigkeit. Somit ist durchaus die Gefahr von kritischen Situationen und auch Unfällen gegeben. Dem entgegenzuwirken, war das erste Ziel des Tages auf dem Gelände von „Zweirad Stadler“, dessen Chef die Räder zum Üben zur Verfügung stellte.

Die einzelnen Gruppen – 25 Teilnehmer ließ man zu, die Anmeldezahl war höher – sollten das Fahrzeug schieben, richtig aufsteigen, Schritt fahren, höher schalten, innerhalb einer bestimmten Markierung bremsen, Barrieren umfahren, Slalom beherrschen.

Manche fuhren bald relativ sicher, manche benötigen auch künftig noch die eine oder andere Trainingseinheit.

„Keine Fahrzeugart hat höhere Zuwachsraten, Pedelecs verbessern die Mobilität und erhöhen die zu fahrende Reichweite, sind ggf. bis zu 40 km/h schnell und werden leicht unterschätzt – sowohl vom Fahrer als auch von anderen Verkehrsteilnehmern“, so Pfeifer.

Schon beim Kauf müsse man viele Überlegungen anstellen und sich fachmännisch beraten lassen, z. B. seien Größe und Bremsen von wesentlicher Bedeutung.

Ganz selbstverständlich waren alle mit Helm unterwegs, denn ein hoher Prozentsatz der Kopfverletzungen bei Unfällen sei damit vermeidbar bzw. weniger schwer.

Zum Abschluss gab es eine Fahrt über einige Kilometer auf Radwegen und die Mitglieder der Verkehrswacht beantworteten am Ende noch viele Fragen. Fazit: Der Tag war ein Gewinn. Eine Wiederholung ist wahrscheinlich.